das projekt bettet sich
in eine science-fiction story ein (siehe intro), wozu eine applikation
besteht, die die geschichte durch das user selbst weiter und zu
ende erzählt. fürsprecher für die story sind old-school
filme wie 'back to the future', 'tron', etc. sie bedient sich diverser
klischees auf den ebenen der visuellen ästhetik, der story
und des sounds; abgegriffen, pseudo-futuristisch usw.
die story bezieht sich auf eine stadt=maschine metapher, was fragen
nach deren unterschieden und gemeinsamkeiten aufwerfen kann. existieren
solche überhaupt?
- computer-chips und -boards
als stadtgebilde
>> visuell (karte) und durch audio (verkehr/datentransport,
stimmen/kommunikation) wird in der applikation eine ähnlichkeit
geschaffen.
- stadtbetrieb als computer/maschine
>> die unter dem ersten punkt erstellten ähnlichkeiten
können auf maschinelle funktionen innerhalb der stadt und
unseres alltags hinweisen.
die software bietet navigationsoberflächen,
die aus linien und flächen bestehen. jedes der drei spiellevel
funktioniert ähnlich, hat aber trotzdem unterschiede. die grafiken
sind an skizzen von computer mainboards angelehnt, wo sich die hauptfigur
der story ja auch befindet. allerdings ist die sicht sehr nah an
die grafik herangezoomt, was bedeutet, dass keine einfache orientierung
möglich ist. die landschaft muss sozusagen erforscht werden.
dies passiert, in dem sich das user über die karte bewegt.
ab und an tauchen audiovisuelle phänomene auf, wie es auch
in einer stadt der fall ist, wo geräusche & töne mit
bestimmten geografischen plätzen gekoppelt sind. diese können
einerseits der orientierung dienen, andererseits vermindern sie
die sicht auf die karte und machen die navigation dadurch schwieriger.
für jedes der drei spiellevel ist die zu erfüllende mission
vorgegeben, aber es braucht handlungen und aktionen des users, um
die story mittels der applikation zu beenden. ohne das 'ausdrucken'
des protagonisten, bleibt die geschichte offen oder unabgeschlossen. |